Wallfahrtsort Tirol

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St. Georgenberg – Wallfahrtsort in Tirol

Die Kirche St. Georgenberg in Tirol
Die Kirche St. Georgenberg in Tirol
Wallfahrten in Tirol: Durch diese beiden Türen kommt man in die Kirche hinein
Wallfahrten in Tirol: Durch diese beiden Türen kommt man in die Kirche hinein
Wallfahrtsorte Tirol - neben St. Georgenberg gibt´s weitere bekannte Wallfahrtskirchen
Wallfahrtsorte Tirol – neben St. Georgenberg gibt´s weitere bekannte Wallfahrtskirchen
Hier kann auch eine Kerze in der bekannten Kirche im Karwendel angezündet werden
Hier kann auch eine Kerze in der bekannten Kirche im Karwendel angezündet werden

Die Aura von St. Georgenberg

St. Georgenberg ist ein extrem beliebter Wallfahrtsort in Tirol. Die Wurzeln des Klosters reichen bis in das Jahr 950. Das Kloster steht auf einem 100 Meter hohen Felskegel im Karwendel. Die Kombination aus der extremen geografischen Lage und der jahrtausendealten Geschichte macht diesen Ort zu einem der kraftvollsten Ziele im den Alpen.

Die Kirche ist der älteste Wallfahrtsort in Tirol
Die heutige Kirche der Klosteranlage St. Georgenberg geht auf das Jahr 950 zurück. Damals war es wahrscheinlich ein Holzbau, der dem Heiligen Georg und Jakobus geweiht wurde. So wie die Kirche heute zu sehen ist, wurde sie zwischen 1654 und 1660 gebaut. Die ehemals dreischiffige Kirche wurde zu einer Einschiffigen umgestaltet.

Es ist schon etwas besonderes, wenn man den steilen Abschnitt des Wanderweg von der hohen Brücke hinauf nach Georgenberg geschafft hat und hier oben ankommt. Der Kirchturm mit der eigenen Form, umgeben von den Bergen ist ein besonderer Ort. Innen in der Kirche kann man zu sich kommen oder an einem der Gottesdienste teilnehmen.
—> Hier der Überblick über Gottesdienste in St. Georgenberg.

Wallfahrtsort Tirol: Die St. Georgenberg Wallfahrt

Pilger besuchen St. Georgenberg meist wegen zweier zentraler Heiligtümer: Im Zentrum steht die Heilig-Blut-Reliquie – Im Jahr 1310 soll sich bei einer Messe der Wein im Kelch sichtbar in Blut verwandelt haben, was heute in einem kostbaren Monstranz-Schrein verehrt wird. Ebenso bedeutend ist das Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes, eine Pieta aus dem 14. Jahrhundert, die besonders in persönlichen Notsituationen aufgesucht wird. Ein besonderes Erlebnis sind die Nachtwallfahrten, die von Mai bis Oktober an jedem 13. des Monats stattfinden. Hunderte Gläubige wandern dabei oft im Schein von Fackeln zum Kloster, um gemeinsam unter freiem Himmel oder in der festlich beleuchteten Kirche Gottesdienst zu feiern.

Die Wallfahrtsgottesdienste finden an diesen kirchlichen Tagen statt:

  • am Schmerzensfreitag (Freitag vor dem Palmsonntag)
  • am Tag des Hl. Georg (23. April)
  • jeweils an den goldenen Samstagen im Oktober (das sind die ersten drei Samstage nach dem Hochfest der Erzengel Michael, Gabriel und Raphael)
  • jeweils am 13. der Monate Mai bis Oktober: Die über Tirol hinaus bekannten Nachtwallfahrten.

Wie kommt man zur Wallfahrtskirche St. Georgenberg in Tirol?

Achtung: Die Wallfahrtskirche ist nicht mit dem Auto erreichbar. Wer St. Georgenberg besuchen möchte, muß zu Fuß hinauf wandern. Der kurzweiligste Zustieg zur Wallfahrtskirche ist von Mai bis Oktober durch die Wolfsklamm möglich. Dazu startet man in Stans auf dem Klammsteig. Nach der Klamm führt rechts ein breiter Wanderweg hinauf zur wunderbaren Hohen Brücke nach St. Georgenberg zur Wallfahrtskirche.
—> das ist die Wanderung durch den Klammsteig.

Bitte beachten: In den Wintermonaten ist der Klammsteig durch die Wolfsklamm wegen Steinschlag und Naturgewalten gesperrt. Dann ist der Pilgerweg oder der Wallfahrterweg der Zugang nach St. Georgenberg.

Die schönsten Wallfahrtsorte in Tirol

Nicht weit von hier ist auch der Wallfahrtsort Maria Larch. Du kommst mit dem Auto bis zur Kirche, wo das bekannte Heilwasser zu haben ist. Alle Informationen über Maria Larch.

Und dann ist da auch noch Mariastein. Ein Kraftplatz oberhalb des Inntals, nur 35 Kilometer von St. Georgenberg entfernt. Das Gnadenbild ist dort besonders beeindruckend und du kannst mehr vom Kloster selbst sehen. Es werden sogar Führungen gemacht. Hier meine Eindrücke und Bilder von Mariastein.

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